12. Dezember 2023

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Gleichgewicht zwischen selber Sprechen und Zuhören

Um ein Gleichgewicht zwischen Sprechen und Zuhören zu ermöglichen, können wir unseren Redeanteil bewusst kontrollieren und dem Gegenüber ausreichend Raum geben, seine Meinung gleichermaßen zu äußern. 

Dieses Gleichgewicht erfordert von uns Selbstbewusstsein und Wertschätzung für die Perspektiven anderer. So wird ein Rahmen geschaffen, in dem alle Parteien sich gehört und verstanden fühlen.

Tipps, wie es funktionieren kann:

  • Pausen einfügen: Achten Sie in Gesprächen auf die Länge und Häufigkeit Ihrer eigenen Redebeiträge. Versuchen Sie, ein Gleichgewicht herzustellen, indem Sie bewusst Pausen einlegen, um anderen die Möglichkeit zu geben, sich ebenfalls zu äußern.
  • Bitten Sie vertraute Personen um ehrliches Feedback zu Ihrem Gesprächsverhalten. Erfragen Sie, ob Sie anderen genug Raum zum Sprechen lassen und ob Ihre Gesprächspartner sich gehört fühlen. Scheuen Sie sich nicht, wertschätzendes Feedback zu geben, wenn Sie den Eindruck haben, Sie selbst bräuchten  einen größeren Redeanteil.
  • Stellen Sie offene Fragen (keine ja/nein-Frage), um der Gesprächspartnerin bzw. dem Gesprächspartner mehr Redeanteil zu geben.

Versuchen Sie diese Woche, Ihre Gedanken präzise und kurz zu fassen. So verringern Sie nicht nur Ihren eigenen Redeanteil, Sie schaffen Klarheit und minimieren das Risiko von Missverständnissen.

Geben Sie anderen wertschätzend, offen und klar Feedback, wenn Sie mehr Redezeit für Ihr Anliegen brauchen.

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Wer zuhört, der lernt, wer spricht, der wiederholt nur, was er schon weiß (Sprichwort).