15. Dezember 2023

tuerchen 15 rentier sterne

Grenzen setzen

In unserem täglichen Leben, sei es in persönlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz oder in sozialen Interaktionen, ist es entscheidend, unsere eigenen Grenzen zu kennen und sie mutig zu kommunizieren. Grenzen setzen bedeutet, zu erkennen, was für unser Wohlbefinden wichtig ist.

So lässt ein „Nein“ deutlich ausdrücken:

  • Schlicht:“Danke, dass Du bei dieser Aufgabe an mich gedacht hast; leider kann ich dir diesmal nicht helfen. Ich hoffe, du findest jemanden, der unterstützen kann.“
  • Gewissenhaft (z. B. Arbeitskontext): Ich verstehe die Wichtigkeit dieser Aufgabe. Ich habe bereits mehrere Projekt, die mich voll einbinden und die ich sorgfältig zu Ende bringen möchte, daher kann ich keine weitere Aufgabe übernehmen.
  • Empathisch: Es bedeutet mir viel, dass du mir dieses Vertrauen schenkst. Leider kann ich diese Verantwortung (z.B. Betreuung eines Haustiers) momentan nicht übernehmen. Ich hoffe, du findest eine gute Alternative
  • Selbstfürsorglich: „Ich habe gelernt, dass ich gut auf mich achten muss und muss daher diese Anfrage ablehnen.“
  • Humorvoll: „Ich unterstützen dich gerne. Meine Superkräfte sind aber gerade in der Wäsche. Also leider nein dieses Mal!“
  • Humorvoll: „Ich habe eine Verabredung mit meinem Sofa und einem guten Buch, daher möchte ich mich heute nicht verabreden.“

Mutig Grenzen zu setzen bedeutet auch, Verantwortung für unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu übernehmen. Es zeigt, dass wir unsere Werte und Überzeugungen ernst nehmen. Es ist  letztlich ein Akt der Selbstfürsorge und des Selbstrespekts.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!